Saale-Zeitung News Nr. 1531~~~Bitte leiten Sie diese Nachricht auch an Ihre Freunde & Bekannte weiter!~~~Rudolf Heß – Das war Mord !Mord verjährt nicht!Zum Todestag von Rudolf HeßWas hat man von seiten der Alliierten nicht alles getan, um das Andenken anRudolf Heß auszulöschen: ein halbes Leben lang, fast 46 Jahre, hat man ihndaran gehindert, das zu sagen, was er wußte; hat man ihn daran gehindert,sich frei und unzensiert zu den Vorwürfen zu äußern, die ihn und sein ganzesVolk stigmatisieren sollten und sollen; hat man ihn 46 Jahre interniert undinhaftiert, davon 20 Jahre in folterähnlicher Isolationshaft; hat man wenigeTage nach seinem Tode das riesige, festungsartige Spandauer Gefängnisniedergerissen und mit Hunderten von Lastwagen bei Nacht klammheimlich dieTrümmer fortgeschafft. Und dennoch wird in diesen Tagen, wenn sich dieErmordung von Rudolf Heß jährt, seiner von vielen Patrioten nicht nur inDeutschland, sondern weltweit gedacht werden.Von Staats wegen und natürlich insbesondere von linken und»antifaschistischen« Kräften wirft man den Trauernden und Gedenkenden vor,sie hätten sich in Rudolf Heß einen Märtyrer geschaffen, sie würden einenVerbrecher mystifizieren und seine Taten verherrlichen und verklären. Wasist da dran? Ist etwa die sachliche Darstellung von außerordentlichenpersönlichen Leistungen und Verdiensten Verherrlichung? Ist etwa dasVerlangen nach Aufklärung eines der niederträchtigsten und feigstenpolitischen Morde des 20. Jahrhunderts Heldenverklärung?Es ist eben nicht leicht, auf der persönlichen und politischen Weste vonRudolf Heß schwarze Flecken zu entdecken. Als Sohn eines deutschen Kaufmanns1894 in Alexandria geboren und aufgewachsen, kam Heß im Alter von 14 Jahrennach Deutschland, um dort das Gymnasium zu besuchen. Der Kriegsfreiwilligedes Jahres 1914 brachte es bei Kriegsende bis zum Leutnant, vom einfachenInfanteristen bis zum Jagdflieger der bayerischen Jagdstaffel 34. Nach demKriege studierte er in München Volkswirtschaft, Geschichte und dieGeopolitik, letztere bei dem Generalmajor und Professor Karl Haushofer, demer zeitlebens auch persönlich eng verbunden blieb. Beeindruckt vomüberwältigenden Redetalent Adolf Hitlers trat Heß Anfang 1920 mit derMitgliedsnummer 16 der NSDAP bei, und der Rest kann als bekanntvorausgesetzt werden…Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Rudolf Heß nicht nurder »Stellvertreter des Führers« in der Partei, sondern auch Reichsministerohne Geschäftsbereich. Von 1933 bis 1941, in einer Zeit also, als Heß überaußerordentliche Machtbefugnisse verfügte, ließ er sich so gut wie nichts zuSchulden kommen. Er hat sich weder finanziell korrumpieren lassen noch hater seine Dienststellung dazu mißbraucht, anderen zu schaden. Im Gegenteil:er galt fast ironisch als das »Gewissen« oder die »Klagemauer der Partei«,da sich an ihn fast jeder ungeachtet der Person mit Beschwerden oder Bittenwenden konnte. Diese Wertschätzung wurde ihm auch in weiten Teilen desAuslands entgegengebracht, wo man ihn für einen »gemäßigten«Nationalsozialisten hielt, auf dessen Wort man vertrauen konnte und von demman wußte, daß er sich unablässig um Verständigung zwischen internationalenFrontkämpferbünden und um die Bewahrung des Friedens kümmerte.Die FriedensmissionNach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, der trotz umfangreicherVerhandlungsbemühungen von seiten des Deutschen Reiches nicht verhindertwerden konnte, rückte Heß etwas ins zweite Glied, versuchte aber alles, umeine weitere Eskalation des Krieges zu verhindern. Bei denWaffenstillstandsverhandlungen in Compiègne im Juni 1940 war er dabei;weitestgehend unbekannt ist aber, daß er schon im Juli 1940 nach Portugalflog, um mit den Herzog von Windsor, der 1936 wegen seinerDeutschfreundlichkeit und politischen Nähe zum NS-System als englischerKönig abdanken mußte, einen Sieben-Punkte-Plan zu verhandeln und gemeinsamÜberlegungen anzustellen, welche wichtigen britischen Politiker einemVerhandlungsfrieden offen gegenüberstanden. Als Churchill von diesenVerhandlungen erfuhr, ließ er den Ex-Monarchen von britischenGeheimdienstlern entführen und setzte ihn auf den Bahamas fest. Heß, der alsaktiver Tennisspieler, Skiläufer, Turner und Flieger trotz seiner 47 Jahrein körperlicher Bestform war, stellte sofort Überlegungen an, wer nun von britischer Seite als Gesprächspartner in Frage kam.Er glaubte in Absprache mit den Professoren Karl und Albrecht Haushofer, inSamuel Hoare, dem britischen Botschafter mit Sondervollmachten in Spanien,diesen Mann gefunden zu haben, nicht allein deswegen, da dieser sich bislangstets gemäßigt geäußert hatte, sondern auch weil Hoare fast an StelleChurchills im Mai 1940 Premierminister geworden wäre. So flog er zwischenSeptember 1940 und Januar 1941 nach Spanien und mehrmals in die Schweiz, umdort unter vier Augen Gespräche mit Hoare führen zu können. Dabei hinterließer für den Fall, daß er nicht zurückkehren würde, in seinem Hause inMünchen-Harlaching Abschiedsbriefe an die Familie. Einer davon, datiert aufden 4. November 1940, ist erhalten. Dort heißt es: »Meine Lieben, ich glaubefest daran, daß ich von dem Flug, den ich nächster Tage antrete, zurückkehreu. daß der Flug von Erfolg gekrönt sein wird. Wenn aber nicht, so war dasZiel, das ich mir stellte, des vollen Einsatzes wert. Ich weiß, daß Ihr mich kennt: Ihr wißt, ich konnte nicht andershandeln. Euer Rudolf.«Es ist überaus wichtig, sich diese frühen Friedensflüge in Erinnerung zurufen. Wichtig, weil die Kritiker von Heß stets behauptet haben, seinEnglandflug vom 10.5.1941 sei nicht etwa unternommen worden, um eineneuropäischen Frieden herbeizuführen, sondern lediglich deswegen, um durcheinen Separatfrieden mit Großbritannien den Rücken für den bevorstehendenRußlandfeldzug freizubekommen. In Wirklichkeit hatte er sich schon sehr frühum »eine schnellstmögliche Beendigung des Krieges durch einenVerständigungsfrieden« bemüht. Er glaubte, »damit den beteiligten Völkernund darüber hinaus der ganzen Menschheit einen großen Dienst zu erweisen«.Das letzte Zitat stammt aus einem Handschreiben, daß Heß am 19. September1971 dem amerikanischen Gefängnisdirektor in Spandau, Oberstleutnant Bird,heimlich übergab.Auch im Verlauf des Nürnberger Prozesses hatte Heß seinem Verteidiger Dr.Seidl am 25. März 1946 eine eidesstattliche Versicherung abgegeben, in deres unter Punkt 2 heißt: »Die in dieser Sitzung (gemeint ist das Verhör, dasder damalige Lordkanzler Simon am 9.6.1941 mit dem gefangenengesetzten Heßim Auftrag Churchills durchführte) genannten und schriftlich übergebenen 4Punkte entsprechen dem, was mir der Führer als Grundlage für eineVerständigung mit England genannt hat.« Daraus geht nicht nur der erklärteFriedenswillen des freiwilligen Parlamentärs hervor, sondern auch eindeutlicher Hinweis darauf, daß Heß nicht aus freien Stücken, sondern imAuftrag und mit Wissen des Regierungschefs den Flug unternommen hatte.Es verdient festgehalten zu werden, daß die kürzlich erfolgte Freigabeumfangreicher Aktenbestände der britischen National Archives es ermöglichte,die Gründe zu erfahren, warum England nicht bereit war, auf die überausgroßzügigen und jederzeit kontrollierbaren deutschen Friedensangeboteeinzugehen. Churchill selbst hatte in einer Sitzung des britischenKriegskabinetts im Februar 1941 erklärt, ein europäischer Krieg gegenDeutschland sei nicht mehr zu gewinnen. Deswegen müsse der Krieg weltweitausgeweitet und bis zum Jahresende sowohl Rußland als auch die VereinigtenStaaten auf seiten Großbritanniens hineingezogen werden. Der langjährigeStaatssekretär des britischen Außenministeriums, der regelrechteDeutschenhasser Sir Robert Vansittart, hatte in einem Schreiben vom 6.September 1940 an seinen Minister Lord Halifax festgestellt: » entweder dasDeutsche Reich oder unser Land wird untergehen, und nicht nur untergehen,sondern völlig vernichtet werden. Ich glaube, daß es das Deutsche Reich seinwird. Das ist etwas ganz anderes, als wenn man sagen würde, Deutschland muß untergehen;aber das Deutsche Reich und die Reichsidee sind seit 75 Jahren der Fluch,der auf der Welt lastet … Der Feind ist das Deutsche Reich und nicht etwader Nazismus.«Der britische Geheimdienst hatte schon sehr früh von den Bemühungen des»Stellvertreters des Führers« Kenntnis und nutzte diese erbarmungslos aus,um eine Falle zu stellen. Man täuschte Friedensbereitschaft in weiten Teilender britischen Regierung vor, ließ aber jedes angestrebte Treffen platzen,um die »Verhandlungen« so in die Länge zu ziehen, bis das Deutsche Reichgezwungen war, der zum Angriff bereiten Sowjet-union entgegenzutreten. AlsHeß am 10. Mai 1941 unbedingt hochrangigen britischen Persönlichkeitengegenübertreten wollte, nahm man ihn gefangen und verweigerte ihm den Statuseines Parlamentärs. Während der Kriegszeit wurde Heß in der walisischenHauptstadt Cardiff festgehalten, wo 100 Jahre zuvor einer seiner Vorfahren,Carl Heß, als Lehrer gearbeitet und eine Engländerin geheiratet hatte. DerenGrab lag nur wenige Meilen von dem Militärhospital entfernt, in dem Heßgefangen gehalten wurde.Schon sehr früh hatte Heß den Verdacht, daß die Engländer ihn alsunbequemen Zeugen aus dem Wege räumen wollten; daher schrieb er am 12.August 1942 an den Schweizer Gesandten in London: »Für den Fall meines Todesbitte ich Sie Sorge zu tragen, daß meine Leiche durch eine internationaleÄrztekommission hinsichtlich der Todesursache untersucht wird.« Er sollte,wenn auch mit 45 Jahren Verzögerung, Recht behalten.Nach dem Prozeß in Nürnberg, in dem er zu lebenslanger Haft verurteiltworden war, wurde er mit den sechs anderen zu Haftstrafen verurteilten»Kriegsverbrechern« am 18. Juli 1947 nach Spandau überführt. Unter denGefangenen galt er als Aus-senseiter, der Arbeiten verweigerte,Gottesdiensten fernblieb, ständig Angst vor vergiftetem Essen hatte und 20Jahre lang kategorisch jeden Besuch ablehnte. Viele hielten ihn für einenHypochonder. Als er 1966 nach der Entlassung von Albert Speer und Baldur vonSchirach als einziger im Spandauer Gefängnis bleiben mußte, wurden ihmeinige Haft-erleichterungen gewährt. Seine Zelle blieb unverschlossen, erdurfte sich jederzeit waschen oder Tee und Kaffee kochen. Zeitungen wurdentäglich bis zur Unkenntlichkeit zensiert und ausgeschnitten, die von ihmbeschriebenen Kladden und Papiere wurden eingezogen und nach seinem Todeverbrannt, und sein Umgang beschränkte sich auf drei Wachsoldaten, die sichihm persönlich nähern durften, sowie die Gefängnisleitung, einen Pfleger undzeitweise französische Gefängnisgeistliche.Der 1982 eingestellte letzte Krankenpfleger, der Tunesier Abdallah Melaoui,entwickelte sehr bald ein auf Vertrauen basierendes Vater-Sohn-Verhältnis zuseinem alten und inzwischen auch gebrechlichen Patienten. Als Melaouibemerkte, daß Heß neben Deutsch, Englisch und Französisch auch fließendArabisch sprach, konnte man sich endlich auch in den mit Mikrophonenverwanzten Zellentrakten unterhalten, ohne daß die Bewacher mithörenkonnten. Er setzte durch, daß Heß nach langem Tauziehen endlich einverstellbares ausrangiertes Krankenbett bewilligt wurde, daß er nach 30Jahren und völligem Verschleiß einige neue Hemden erhielt, daß ihmSchokolade und Kuchen in die Zelle geschmuggelt wurden. Er sah, daß Heß 1985mit wachem Interesse das Turnier in Wimbledon verfolgte, in dem ein damalsunbekannter siebzehnjähriger Deutscher den Pokal erhielt. Als dazu diedeutsche Nationalhymne ertönte, stand Heß auf und legte die Hand zumsoldatischen Gruß an den Kopf.Der Tunesier beschrieb Heß als einen »Herrn« im besten Sinne des Wortes,als Persönlichkeit, die sich ihres historischen Ranges durchaus bewußt war,als Mann, der niemals klagte, aber oft verzagt und traurig war.Als Melaoui erfuhr, daß Gorbatschow bereit sei, den alten Mannfreizulassen, teilte er Heß diese Neuigkeit mit. Der stellte daraufhin einentsprechendes Gesuch. Nachdem es eingereicht worden war, vertraute er HerrnMelaoui an: »Das ist mein Todesurteil!« Er wußte, daß die Briten nichtzulassen konnten, den zwar körperlich durch viele Krankheiten geschwächten,aber geistig völlig klaren Heß vor den Toren des Gefängnisses auf dieWeltöffentlichkeit treffen zu lassen. Denn dann wäre das nicht passiert, wasdie »Daily Post« am 18. August 1987 zu der Schlagzeile verführte:”Friedensstifter” Heß nimmt seine historischen Geheimnisse mit ins Grab«.Die ihn betreffenden Akten des britischen Staatsarchivs sind bis zum Jahr2017 gesperrt. Die Mörder sind unter uns und laufen frei herum. DerAugenzeuge der Ermordung, Abdallah Melaoui, hat alles in seiner MachtStehende getan, um den Fall vor Gericht zu bringen, doch er scheiterte amDesinteresse oder an der politischen Impotenz der deutschen Justiz undPolitik.Mehrmals schilderte er seinem Patienten Heß, wenn vor dem Tor desGefängnisses 100 oder mehr Demonstranten standen, die seine Freilassungforderten. Auf die Frage, warum er sich nicht freue, antwortete Rudolf Heß:»Die tun da draußen genauso ihre Pflicht wie ich hier drinnen.« Tun alsoauch wir unsere Pflicht und gedenken wir eines Soldaten und Politikers, dersein Leben einsetzte, um Deutschland und der Welt Frieden zu geben, und derdafür mit 46 quälend langen Jahren Haft büßen mußte. Das ist keineVerherrlichung, sondern ein Eintreten für historische Gerechtigkeit. Undwenn man dafür einen Kronzeugen benötigte, sollte man Martin Niemöllerzitieren, der unter den Nationalsozialisten jahrelang inKonzentrationslagern saß. Er schrieb am 1. Mai 1969 in einem Brief: »In derTat gehöre ich einer Hilfsgemeinschaft “Freiheit für Rudolf Heß” an, weilich nun einmal an eine besondere Schuld von Heß nicht glaube und niemalsgeglaubt habe…«Olaf RoseWir Gedenken Rudolf Hess!26.04.1894 – 17.08.1987http://www2.gruene-jugend.xx/
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Meta

Seit 6 Monaten hab ich aber endlich einen , bei dem ich mit 2 Nachmittagen im Monat 200 Euro bekomm. Endlich ein guter Nebenjob